Forum Bedrohungsmanagement e.V.
 


 

Editorial  

Die geopolitische Lage


Die aktuellen Entwicklungen stellen unsere Gesellschaft wie auch Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Die geopolitische Lage ist zunehmend angespannt – und sie bleibt nicht ohne Auswirkungen auf unser direktes Umfeld. Neben globalen Unsicherheiten und Bedrohungen von außen, entstehen auch neue Risikofelder, etwa wachsende Sorgen vor sogenannten Innentätern, die Unternehmen zusätzliche sicherheitsrelevante Fragestellungen zur Aufgabe machen.

Gleichzeitig belasten weiterer Stellenabbau und innerdeutsche Krisen wie, steigende Benzinpreise und politische wie wirtschaftliche Unsicherheiten viele Menschen spürbar im Alltag. Eine echte Phase der Entspannung hat es seit der Corona-Pandemie nicht mehr gegeben. Die Folge ist eine zunehmende Verunsicherung – und leider auch eine spürbare Verrohung im gesellschaftlichen Miteinander.

Diese Entwicklungen machen auch vor Unternehmen nicht halt. Insbesondere Mitarbeitende an den Kundenschnittstellen erleben die veränderte Stimmungslage unmittelbar. Der Schutz und die Unterstützung dieser Kolleginnen und Kollegen werden damit zu einer wichtigen Aufgabe. Gleichzeitig stehen Unternehmen unter erheblichem Kostendruck, sehen uns mit Strukturveränderungen und der Herausforderung durch KI konfrontiert und müssen dennoch Vertrauen und Stabilität gewährleisten.

Gerade in dieser Situation zeigt sich, wie entscheidend das Zusammenspiel unserer internen Akteure ist. Führungskräfte, Sicherheitsverantwortliche, Betriebsräte sowie die Bereiche Compliance, HR und Legal – insbesondere im Arbeits- und Strafrecht – tragen gemeinsam Verantwortung. Es geht darum, Orientierung zu geben, Risiken frühzeitig zu erkennen – auch im Hinblick auf potenzielle Innentäter – und klare, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Doch auch über die Grenzen des Unternehmens hinaus wird Zusammenarbeit immer wichtiger. Eine nachhaltige Verbesserung der Situation kann nur gelingen, wenn Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Sicherheitsbehörden eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Der Austausch von Informationen, abgestimmte Maßnahmen und ein gemeinsames Verständnis für die aktuellen Herausforderungen sind entscheidend, um wirksam auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren.

Nur durch dieses abgestimmte Miteinander – intern wie extern – können wir einen stabilen Rahmen schaffen. Einen Rahmen, der unsere Mitarbeitenden schützt, ihnen Sicherheit gibt und gleichzeitig die unternehmerische Handlungsfähigkeit bewahrt.

Die Herausforderungen sind groß – aber gemeinsam können wir ihnen begegnen.

Claudia (Brandkamp)

Kommentare hierzu bitte an: Redaktion@forum-bedrohungsmanagement.de



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Neuigkeiten


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04.07.2025

Training zur Verbesserung der multidisziplinären Zusammenarbeit zur Stärkung der Opferrechte

Heute möchten wir auf folgendes Trainingsangebot aufmerksam machen:

Nach wie vor sind sich Opfer von Straftaten ihrer Rechte nicht bewusst oder sie können sie nicht selbst für sich einfordern. So werden von Betroffenen wichtige Unterstützungsangebote wie Opferschutz, psychosoziale Prozessbegleitung, juristische oder medizinische Hilfen und mehr nicht wahrgenommen.

Im Rahmen des EU-Projektes JUSTICE CEPOV Addressing The Gap in Multidisciplinary Cooperation to Enhance the Protection of Victims Rights; - Verbesserung der multidisziplinären Zusammenarbeit zur Stärkung der Opferrechte – haben wir die Gelegenheit, sie zu einem zweitägigen nationalen Training am 21. und 22. Oktober 2025 in Bonn einzuladen. Es findet im Internationalen Tagungs- und Gästehaus CJD in Bonn statt.

Das Angebot richtet sich an Polizeibeamte, Rechtsanwält*innen, Staatsanwält*innen, Richter*innen, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, (Verwaltungs-)Mitarbeiter*innen in Ämtern und Behörden und weitere Fachkräfte, die mit Menschen arbeiten, die betroffen sind.

Auch die Referentinnen sind interdisziplinär aufgestellt, sind einschlägig erfahrene Juristinnen, Psychologin oder Sozialarbeiterinnen. Besonders freuen wir uns, dass wir unter anderem die Juristin Sandra Norak dafür gewinnen konnten, die als Betroffene von Menschenhandel auch die Perspektive der Betroffenen einbringen wird.

Zwei Tage lang werden wir uns über juristische und psychologische Grundlagen, politische Dimensionen, aktuelle Opferrechte sowie Herausforderungen, Grenzen und gute Arbeitsweisen austauschen und darüber, wie wir besser zusammenarbeiten können, um die Situation der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.

Es fallen keine Seminargebühren an, lediglich Anreise- und ggf. Übernachtungskosten müssen von Ihnen selbst getragen werden. Die finale Agenda und die Anmeldemodalitäten werden zeitnah zur Verfügung gestellt.

Blocken Sie sich schon heute den Termin in Ihrem Kalender. Die Einladung mit der finalen Agenda für Ihre verbindliche Anmeldung folgt rechtzeitig.

Mehr Informationen zum CEPOV-Projekt unter. Solwodi - EU-Projekt JUSTICE CEPOV..



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